Warum lieben Katzen Kartons?

Hallo,

nachdem ich eine Liste geschrieben habe, was ein Hund zu einem glücklichen Leben benötigt (folgt bald auch für Katzen), schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: Eine Katze braucht eigentlich nur einen Karton.

Wenn ich an meine Kindheit denke, fällt mir unser Kater Jonas ein, der hat sich entweder demonstrativ auf eine Plastiktüte gelegt oder sich in einen Karton gesetzt hat. Wir hatten einen großen, stattlichen Kater, irgendwie schon fast eine Wildkatze. Und ich habe keine Ahnung, wie sich dieses riesige Tier immer wieder in kleine Kisten und Kartons quetschen konnte. Ich meine, das war ja nicht nur bei unserem Kater so. Katzen zwängen sich gerne in Kisten die nur halb so groß sind wie sie selbst. Oder sie verstecken sich in Umzugskarton. Irgendwie scheint da eine bestimmte Verbindung zwischen Katzen und Kartons zu bestehen. Von wegen Katze im Sack! Nee, Katze im Karton!

Woran kann dieser Hang zu Kartons liegen? Schauen wir uns doch mal die Möglichkeiten an. Unterschiedliche Universitäten und Fachzeitschriften haben sich hierzu Gedanken gemacht. Ich stelle euch mal drei Thesen vor:

  1. Kartons sind warm 

    Die Vorfahren unserer Katzen stammen aus Nordafrika, dem Nahen Osten und Kleinasien. Vielleicht ist ein Karton einfach wärmer für sie?!

  2. Kartons beruhigen 

    Die niederländische Universität in Utrecht hat mit Tierärztin Claudia Vinke in einem Tierheim einen Versuch durchgeführt. EinGruppe mit „neuen“ Katzen, die frisch ins Tierheim kamen, bekamen eine Auswahl an Kartons zur Verfügung gestellt. Eine andere Gruppe musste ohne Kartons und Versteckmöglichkeiten auskommen.

    Das Ergebnis: Katzen mit Kisten hatten viel weniger Stress als die Katzen ohne Kisten. Kisten-Katzen gewöhnten sich schneller an die Umgebung und gingen offener auf Menschen zu. Sich zu verkriechen scheint für Katzen also eine Art zu sein, um mit neuen Situationen und Stress besser umzugehen.

  3. Kartons vermeiden Konflikte 

    Katzen sind keine sozialen Tiere. Um Konflikte zu umgehen, versuchen sie Begegnungen zu vermeiden. Und eine einsame Kiste, in der nur Platz für die Katze ist, scheint dafür der perfekte Ort zu sein.

Willst du deine Katze also glücklich machen, dann schenke ihr einen eigenen Karton!

10 Regeln für ein schönes Hunde-Leben

Guten Morgen,

heute möchte ich (nach dem dramatischen Schweinefleisch-Artikel) etwas Positives für euch schreiben. Und zwar, 10 Regeln, wie euer Hund ein gesundes und glückliches Hunde-Leben mit euch führt. Je gesünder und glücklicher euer Hund ist, desto älter kann er werden.

  1. Gutes, qualitativ hochwertiges Futter 

    Die artgerechte Ernährung unserer Haustiere liegt mir besonders am Herzen. Wie ihr wisst, gibt es Futter, das eure Tiere krank macht. Gutes Futter dagegen hat viele tolle Effekte: Euer Hund ist gesünder und aktiver, bekommt weniger Krankheiten und ist nicht so anfällig für Allergien.

    Durch BARFen (oder anderes gesundes Futter) stärkt ihr das Immunsystem eures Hundes und  er hat die Chance eine bessere Muskulatur aufzubauen. Außerdem wird das Fell glänzender und weniger anfällig für Parasiten.

  2. Impf-Schutz

    Impfungen schützen euren Hund vor gefährlichen Krankheitserregern, wie zum Beispiel Tollwut & Co. Natürlich gibt es viele verschiedene Meinungen, ob das Impfen nun gut ist und vor allem für Welpen sinnvoll ist. Es gibt Impfungen, die sind für mehrere Jahre angelegt und müssen nicht ständig wiederholt werden. Informiert euch, wie oft welche Impfung notwendig ist oder ob es von diesem Impfstoff auch Langzeitpräparate gibt. Ohne einen Impfschutz darf euer Hund übrigens nicht mit euch in den Urlaub ins europäische Ausland fahren.

  3. Gesundes Fell, gesunde Haut

    Ein gesundes Fell bekommt euer Hund schon alleine durch eine gute Ernährung. Vor allem während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst, solltet ihr euren Hund bürsten. Hunde mit lockigem Fell, die quasi nicht haaren, sollte man zwei bis dreimal die Woche bürsten. Hunde mit seidigem Fell sogar täglich, draht- und langhaarige Rassen mit viel Unterwolle dagegen nur einmal die Woche.

    Ihr könnt eurem Hund auch wertvolle Öle als Futterzusatz geben, die sorgen für ein glänzendes Fell und aktivieren den Stoffwechsel.

  4. Zähne und Fußpflege

    Viele Hunde haben Zahnprobleme und auch einen wirklich schlechten Atem. Die wenigsten Hunde putzen ihre Zähne, beziehungsweise lassen das Zähneputzen über sich ergehen. Durch das Kauen von großen Fleischbrocken und von Trockenfleisch und Knochen könnt ihr die Beißerchen eures Hundes artgerecht pflegen. Auch eine Beißwurzel ist super beim Zahnwechsel und zur Zahnpflege.  Wenn euer Hund es akzeptiert, dass ihr die Zahnbürste schwingt, ist das natürlich auch super! Schlechte Zähne können zu vielen Komplikationen führen. Durch Entzündungen im Mund wird der Organismus eures Hundes belastet, das kann sogar zu Problemen mit den Nieren, Leber und dem Herzen führen.

    Auch die Pediküre sollte nicht vergessen werden, damit euer Hund rundum glücklich rennen und toben kann. Denn diese können brechen, einreißen und das wiederum kann zu richtigen Infektionen führen. Schneidet eurem Hund die Krallen oder lasst es machen, auch damit sie nicht nach Innen einwachsen. Wenn euer Hund zu den Vielläufern gehört, kann es sein, dass ihr das Problem gar nicht habt. Couchpotatoes dagegen, benötigen häufiger eine Pediküre.

    Neigt euer Hund unter trockener und rissiger Haut an den Pfötchen, könnt ihr diese mit Kokosöl einreiben. So könnt ihr auch im Winter Risse und Juckreiz  vermeiden.

  5. Fitness

    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten unsere Hunde fit zu halten. Ihr könnt mit eurem Hund Radfahren, joggen gehen, spazieren, Parcours laufen, Ballspiele und Frisbee spielen und vieles mehr. Auch beliebt ist es, euren Hund jagen zu lassen. Bindet ein Stück Fell (z.B. Lamm) an eine Reizangel (z.B. Reit-Peitsche) und lasst euren Hund jagen. Durch Richtungswechsel und unterschiedliche Höhen/ Geschwindigkeiten, könnt ihr das Spiel für ihn besonders spannend gestalten.

    Egal welche Sportart ihr macht: Wichtig ist, dass euer Hund seine Muskeln beansprucht und trainiert und dabei Spaß hat. Überanstrengung ist dagegen nicht gut, wenn euer Hund sich hinlegt oder japst, solltet ihr eine Pause einlegen.
    Hunde mit Übergewicht und Arthrose sollten besser ein Schonprogramm bekommen.

  6. Fit im Kopf

    Ist euer Hund gelangweilt? Baut er vielleicht aus Langeweile Mist oder schläft er sehr viel, weil er unmotiviert und unterfordert ist? Durch Denkspiele (z.B. Hütchenspiel), Apportieren, das Lernen von Tricks und anderen tollen Beschäftigungen, haltet ihr euren Hund geistig fit. Durch eine gute Auslastung wird euer Hund entspannter, glücklicher und seine Intelligenz wird gefördert.

  7. Sozialverhalten

    Ein Hund braucht… andere Hunde! Er muss beim Gassi-Gehen „Zeitung“ lesen, muss andere beschnüffeln. Er sollte die Möglichkeit haben mit Artgenossen zu spielen und sein natürlich angeborenes Sozialverhalten auszubauen. Welpen lernen durch andere Hund, wie sie sich fremden Hunden gegenüber richtig verhalten, sie lernen deren Körpersprachen zu unterscheiden und werden so, für das spätere Leben „Sozialisiert“. Haben wir einen „Minihund“, den wir immer wieder auf den Arm nehmen, wenn ein anderer Hund kommt, zeigen wir ihm „andere Hunde sind gefährlich“. Aus ihm wird später ein ängstlicher Kläffer. Lasst euren Hund von Anfang an mit anderen Hunden in Kontakt treten. Sucht ihm „Freunde“. Er wird es euch durch ein glückliches Hundeleben danken.

    Aber auch in eurem „Rudel“ muss euer Hund seinen festen Platz haben. Er sollte sich darauf verlassen können, dass er dazu gehört. Er sollte wissen, wo er in der Hierarchie steht. Das gibt ihm Sicherheit und Wohlbefinden. Durch ausgiebiges Kuscheln nimmt er euren „Rudelgeruch“ an und fühlt sich als vollwertiges Familienmitglied.

  8. Belohnung

    Bei Lob und Tadel sollte immer das Lob überwiegen. Wenn wir unseren Hund für richtiges Verhalten loben, dann dankt er uns damit, indem er dieses Verhalten wieder zeigt. Hunde lernen sehr schnell. Wenn ihr euren Hund auch noch „gut“ belohnt, durch Aufmerksamkeit, Kuscheln und Streicheln oder gesunde Leckerlies, dankt er es euch noch mehr. Gesunde Belohnungen können zum Beispiel kleine Stückchen Fleisch, Trockenfleisch oder kleine Knochen sein, je nachdem was euer Hund bevorzug.

  9. Tägliche Gassi-Runde

    Tägliche Rituale machen euren Hund glücklich. Wenn ihr immer wieder die gleiche „Gassizeit“ habt, wird euer Hund vermutlich irgendwann pünktlich an der Tür stehen. Diese gemeinsamen Spaziergänge braucht euer Hund nicht nur um sein Geschäft zu erledigen, sondern auch um etwas zu erleben. Während wir uns Zuhause auch um den Haushalt oder andere Dinge kümmern, ist das Leben unserer Vierbeiner häufig eintönig. Sorgt für Abwechslung! Neue Wege, neue Erfahrungen, Stöckchen zum Apportieren und zerlegen. Diese täglichen Gassi-Runden sind besonders wichtig für euren Hund.

  10. Gesellschaft

    Hunde sind nicht gerne alleine. Klar, sie akzeptieren es, wenn wir außer Haus sind und sie alleine bleiben müssen. Aber eigentlich sind Hunde Rudeltiere. Sie brauchen das und sie brauchen auch ihr Rudel in unmittelbarer Umgebung. Lasst euren Hund nicht so viel alleine, dann ist er traurig. Nehmt euch Zeit für Spiel und Spaß und Kuscheln. Er wird es euch mit seiner Treue und Zufriedenheit danken.

Puh, jetzt habe ich aber viel geschrieben. 🙂 Lieben Gruß, Petra

Warum kein Schweinefleisch für Hund und Katze?

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen mein nächster Beitrag zum Thema „Schweinefleisch“ und warum eure Vierbeiner kein rohes Schweinefleisch fressen sollten.

Natürlich habe ich aus Neugierde erst einmal Mr. Google befragt. Und ganz ehrlich, es ist schon spannend, was es da für Begründungen und Gerüchte rund um das Thema Schweinefleisch für Hunde und Katzen gibt. „Es löst Allergien aus.“ oder „Eure Tiere bekommen dann eine Antibiotika-Resistenz“ oder „Die können das gar nicht verdauen!“ und so weiter.

Aber immerhin sind sich alle einig: Schweinefleisch ist nichts für Hund & Katz. 

Der wahre Grund, warum unsere Lieblinge kein rohes Schweinefleisch fressen sollen, hat aber einen Namen: Aujeszky-Virus.

Was ist das Aujeszky-Virus?

Das Aujeszky-Virus (wie spricht man das eigentlich aus?) ist ein Herpesvirus, welches bereits seit über 150 Jahren bekannt und auf der ganzen Welt vertreten ist. Der Name stammt  von seinem ungarischen Entdecker, dem Tierarzt Aladar Aujesky.

Bei fast allen Säugetieren verläuft die Virusinfektion tödlich. Ihr könnt aber selbst beruhigt sein, für uns Menschen ist das Virus nicht gefährlich. Der eigentliche Wirt dieses Virus sind Schweine. Bei ihnen macht sich die Erkrankung durch Fieber, Atemwegserkrankungen, Zittern, Krämpfen und sogar Lähmungen bemerkbar. Schweine können diese Virusinfektion überleben, jedoch werden viele vorher geschlachtet, auch, bevor es zum „Endstadium“ dieser Krankheit kommen kann. 😦

Bei Hunden und Katzen kommt es bei einer Infektion mit dem Virus (genannt „Pseudowut“) durch den Verzehr von rohem Schweinefleisch zu Gehirn- und Rückenmarksentzündungen. Auch starker Juckreiz, Durchfall und Erbrechen können aufrreten. In aller Regel verläuft die Virusinfektion bei unseren Vierbeinern tödlich. Und das innerhalb von wenigen Tagen!

Eine Impfung oder Behandlung gibt es NICHT!

Krankheitsverlauf Pseudowut

Haben sich Hund oder Katze mit diesem Virus infiziert, geht es leider sehr schnell. Innerhalb von zwei bis neun Tagen bricht die Krankheit aus. Selbst wenn wir schon vorher die Symptome erkennen, können wir nichts mehr tun, denn ein Heilmittel gegen das Aujeszky-Virus gibt es nicht.

Was also passiert dann mit unseren Lieblingen?

Ähnlich wie bei der Tollwut verändern sie ihr Wesen durch die Viruserkrankung. Sie werden ängstlich, unruhig und haben vermehrten Speichelfluss. Dazu können Zuckungen und Atemprobleme auftreten. Heftiger Juckreiz kommt dazu, es kann sogar so weit gehen, dass sich unsere Tiere aus der Not heraus selbst verletzen, weil es so stark juckt.

Innerhalb von 48 Stunden endet die Krankheit mit einem leidigen Tod. Es ist einfach furchtbar, schon alleine diese Vorstellung 😦

Wie können wir vorbeugen?

Wir können nur vorbeugen, indem wir auf die Fütterung von rohem Schweinefleisch verzichten. Ihr könnt Schweinefleisch, wenn ihr unbedingt wollt, verfüttern, wenn es richtig gut durchgebraten oder gekocht ist. Es darf unter keinen Umständen rosa sein – geht da besser kein Risiko ein und gart es komplett durch. Übrigens haben auch rund 10% der Wildschweine diese Erkrankung! Nur, damit ihr Bescheid wisst.

WICHTIG: Auch getrocknete Kau-Produkte vom Schwein, wie Schweineohren, können diese Krankheit bei unseren Tieren auslösen!!! Sie werden zwar, damit es „schnell geht“ bei rund 90 Grad getrocknet, ob diese Vorgehensweise aber garantiert ist und die Produkte danach wirklich virenfrei sind, kann man nie wissen.

Ich finde, dass es am besten und einfachsten ist, komplett auf Schweinefleisch bei der Fütterung zu verzichten.

Die Alternative

Statt Schweinefleisch zu verfüttern, könnt ihr auf Fleischsorten wie Rind, Geflügel, Pferde- und Wildfleisch, Fisch, etc. zurückgreifen. Diese könnt ihr bedenkenlos roh verfüttern und eueren Liebling artgerecht und roh ernähren.

Nur rohes Schweinefleisch hat im Futternapf unserer Lieblinge absolut nichts verloren! 

 

 

Was ist BARF überhaupt?

Gut, ich vermute mal, dass ihr euch im Netz schon viel über BARF informiert habt. Die Informationen sind sehr zahlreich. Der Vollständigkeit halber möchte ich diesen Blog aber mit dieser Grundsatzfrage starten.

„Du bist, was du isst.“ 

Diesen Spruch kennen wir von unserer eigenen Ernährung nur zu gut. Stellen wir fest, dass unser Hund/ unsere Katze nicht gesund und vital ist, überlegen wir als erstes, was die Ursache sein kann. Klar! Viele kommen irgendwann darauf, dass die gesunkene Lebensfreude und Aktivität oder gar eine Krankheit/ Allergie auf eine falsche Ernährung zurückzuführen ist. Ist bei uns Menschen ja nicht anders. Während wir aufgrund von Schokolade (Ich liebe Schokolade!) Pickel bekommen oder uns die Pommesbuden-Serie aufs Gemüt schlägt, kann es unseren Lieblingen genauso ergehen. Nur die wenigsten von ihnen haben die Möglichkeit selbst zu entscheiden, was in ihren Napf kommt.

Da uns unsere Haustiere besonders am Herzen liegen, denn sie sind schließlich ein Mitglied unserer Familie, stellen wir uns natürlich die Frage, was das Beste für sie ist.

Wenn wir dann mal genauer hinschauen, entdecken wir, dass Trockenfutter zum Beispiel gar nicht so gesund für unsere Tiere ist. Weizen, Zucker, Konservierungsstoffe, wenig Fleisch, viel Kohlenhydrate… Klar, es ist praktisch. Keine Frage! Aber selten gesund, obwohl sich da auf dem Markt schon einiges getan hat. Leider kann Trockenfutter nie so gesund sein, wie die natürliche Ernährung von Hund und Katze. Warum das so ist, das erkläre ich euch nun kurz:

Als unsere Haustiere noch „wild“ waren, nannte man sie Fleischfresser (Beutegreifer). Echt! Unser kleiner süßer Fellfreund ging auf die Jagd und verspeiste seine Beute mit Haut und Haar. Ich weiß, wenn wir diese Knopfaugen sehen, können wir uns das oft kaum vorstellen.

In Wirklichkeit bestand die natürliche Nahrung unserer Vierbeiner aus rohem Fleisch  und Innereien sowie dem Mageninhalt, also pflanzlichen Stoffen, die unser Opfer vorher verspeist hatte. Die pflanzlichen Stoffe waren dabei bereits aufgespalten und vorverdaut, also für unseren Fleischfresser überaus praktisch vorbereitet. Dazu war die Nahrung recht abwechslungsreich, denn es wurde gefressen, was einem so vor die Nase lief.

Inzwischen sind unsere Tiere darauf angewiesen, dass wir ihnen diese artgerechte Nahrung zur Verfügung stellen. Also rohes Fleisch, Innereien und leicht verdauliches Gemüse und Obst. Und sie sind abhängig davon, ob wir die Nahrung abwechslungsreich gestalten oder ob wir immer nur ein und dasselbe in den Napf schütten.

Ja, und damit wäre die Frage, was  BARF ist, auch schon beantwortet. BARF bedeutet Biologisch Artgerechtes Rohes Futter, nach dem Instinkt und der natürlichen Ernährungsform unserer Tiere, die seit Jahrtausenden eigentlich völlig „normal“ für sie war.

Wenn ihr BARFen wollt, vertraut ihr eigentlich nur dem angeborenen Instinkt eures Tieres und geht zurück zur natürlichen Ernährung. BARF ist roh, rohes Fleisch. Ihr habt vielleicht schon mal bemerkt, dass eure Tiere bettelnd neben euch stehen, bevor ihr ein Steak zubereiten wollt? Oder ein Hähnchen? Genau das ist es, was sie wollen und brauchen. Rohes Fleisch. Mit allem drum und dran, auch mit den Teilen, die wir Menschen für uns „sezieren“ und abschneiden.

Wollt ihr eure Tiere richtig artgerecht ernähren, ist BARF tatsächlich die einzige Möglichkeit. Achtet darauf, dass ihr abwechslungsreich füttert, mit Fleisch, Innereien und Gemüse/ Obst. Nur bitte, niemals Schweinefleisch, denn dadurch kann euer Liebling sehr krank werden und sogar sterben. Warum, werde ich euch in einem separaten Blogbeitrag in den nächsten Tagen berichten. Versprochen!

Habt einen schönen Tag und krault euren vierbeinigen Liebling von mir,

Petra

 

 

Blogstart: Was ist gesund für Hund und Katze?

😀 Hurra! Wir starten heute, am 22.11.2016, unseren neuen Blog!

Wir möchten euch in diesem Blog künftig über viele verschiedene Dinge rund um die Gesundheit eures vierbeinigen Lieblings präsentieren. Seit 2011 betreiben wir einen Shop rund um Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung (kurz: BARF).

Nun mag man denken, dass im Internet ausreichend zahlreiche Informationen rund um artgerechte Ernährung von Haustieren existieren. Trotzdem rufen uns häufig Kunden an und stellen Fragen, sind verunsichert und wissen nicht, was für ihr Tier nun wirklich gesund und richtig ist. 😮

❤ Unser Anspruch ist es, euch gute Informationen zur Verfügung zu stellen. Und euch zu beraten, wenn ihr Fragen stellt. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen, auch was neue Themen und Ideen betrifft. Expertenmeinungen sind uns auch wichtig, deshalb werden wir künftig auch Gastbeiträge von Profis platzieren, zum Beispiel von Ernährungsberatern für Tiere, Tierärzten und Physiotherapeuten für Gelenkproblemen und vielem mehr. Wenn ihr auch mit uns kooperieren wollt, sprecht uns an.

Wir freuen uns, wenn ihr uns begleitet 🙂