Warum kein Schweinefleisch für Hund und Katze?

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen mein nächster Beitrag zum Thema „Schweinefleisch“ und warum eure Vierbeiner kein rohes Schweinefleisch fressen sollten.

Natürlich habe ich aus Neugierde erst einmal Mr. Google befragt. Und ganz ehrlich, es ist schon spannend, was es da für Begründungen und Gerüchte rund um das Thema Schweinefleisch für Hunde und Katzen gibt. „Es löst Allergien aus.“ oder „Eure Tiere bekommen dann eine Antibiotika-Resistenz“ oder „Die können das gar nicht verdauen!“ und so weiter.

Aber immerhin sind sich alle einig: Schweinefleisch ist nichts für Hund & Katz. 

Der wahre Grund, warum unsere Lieblinge kein rohes Schweinefleisch fressen sollen, hat aber einen Namen: Aujeszky-Virus.

Was ist das Aujeszky-Virus?

Das Aujeszky-Virus (wie spricht man das eigentlich aus?) ist ein Herpesvirus, welches bereits seit über 150 Jahren bekannt und auf der ganzen Welt vertreten ist. Der Name stammt  von seinem ungarischen Entdecker, dem Tierarzt Aladar Aujesky.

Bei fast allen Säugetieren verläuft die Virusinfektion tödlich. Ihr könnt aber selbst beruhigt sein, für uns Menschen ist das Virus nicht gefährlich. Der eigentliche Wirt dieses Virus sind Schweine. Bei ihnen macht sich die Erkrankung durch Fieber, Atemwegserkrankungen, Zittern, Krämpfen und sogar Lähmungen bemerkbar. Schweine können diese Virusinfektion überleben, jedoch werden viele vorher geschlachtet, auch, bevor es zum „Endstadium“ dieser Krankheit kommen kann. 😦

Bei Hunden und Katzen kommt es bei einer Infektion mit dem Virus (genannt „Pseudowut“) durch den Verzehr von rohem Schweinefleisch zu Gehirn- und Rückenmarksentzündungen. Auch starker Juckreiz, Durchfall und Erbrechen können aufrreten. In aller Regel verläuft die Virusinfektion bei unseren Vierbeinern tödlich. Und das innerhalb von wenigen Tagen!

Eine Impfung oder Behandlung gibt es NICHT!

Krankheitsverlauf Pseudowut

Haben sich Hund oder Katze mit diesem Virus infiziert, geht es leider sehr schnell. Innerhalb von zwei bis neun Tagen bricht die Krankheit aus. Selbst wenn wir schon vorher die Symptome erkennen, können wir nichts mehr tun, denn ein Heilmittel gegen das Aujeszky-Virus gibt es nicht.

Was also passiert dann mit unseren Lieblingen?

Ähnlich wie bei der Tollwut verändern sie ihr Wesen durch die Viruserkrankung. Sie werden ängstlich, unruhig und haben vermehrten Speichelfluss. Dazu können Zuckungen und Atemprobleme auftreten. Heftiger Juckreiz kommt dazu, es kann sogar so weit gehen, dass sich unsere Tiere aus der Not heraus selbst verletzen, weil es so stark juckt.

Innerhalb von 48 Stunden endet die Krankheit mit einem leidigen Tod. Es ist einfach furchtbar, schon alleine diese Vorstellung 😦

Wie können wir vorbeugen?

Wir können nur vorbeugen, indem wir auf die Fütterung von rohem Schweinefleisch verzichten. Ihr könnt Schweinefleisch, wenn ihr unbedingt wollt, verfüttern, wenn es richtig gut durchgebraten oder gekocht ist. Es darf unter keinen Umständen rosa sein – geht da besser kein Risiko ein und gart es komplett durch. Übrigens haben auch rund 10% der Wildschweine diese Erkrankung! Nur, damit ihr Bescheid wisst.

WICHTIG: Auch getrocknete Kau-Produkte vom Schwein, wie Schweineohren, können diese Krankheit bei unseren Tieren auslösen!!! Sie werden zwar, damit es „schnell geht“ bei rund 90 Grad getrocknet, ob diese Vorgehensweise aber garantiert ist und die Produkte danach wirklich virenfrei sind, kann man nie wissen.

Ich finde, dass es am besten und einfachsten ist, komplett auf Schweinefleisch bei der Fütterung zu verzichten.

Die Alternative

Statt Schweinefleisch zu verfüttern, könnt ihr auf Fleischsorten wie Rind, Geflügel, Pferde- und Wildfleisch, Fisch, etc. zurückgreifen. Diese könnt ihr bedenkenlos roh verfüttern und eueren Liebling artgerecht und roh ernähren.

Nur rohes Schweinefleisch hat im Futternapf unserer Lieblinge absolut nichts verloren! 

 

 

Veröffentlicht von

Aufwind Seminare

Ihr Erfolg und Ihre Zufriedenheit liegen mir am Herzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Mut, Engagement, Selbstdisziplin und Eigenmotivation es immer wieder erfordert, wenn man in seinem Job bestehen will. Von 1999 bis 2015 war ich als selbständige Finanzmaklerin tätig. Davor habe ich bei einer Versicherung als Verkaufsleiterin Agenturen betreut. Beide Arbeiten waren zum Teil sehr unterschiedlich, unter anderen Aspekten sehr ähnlich. War bei der einen Tätigkeit die langjährige Betreuung des Kunden oberstes Ziel, waren es bei der Verkaufsleitertätigkeit die Motivation der Mitarbeiter. In beiden Fällen jedoch war es erforderlich sich das Vertrauen der Menschen zu erarbeiten. Nur so konnte eine für beide Seiten zufriedenstellende und erfolgreiche Zusammenarbeit entstehen. Sie bei Ihrer Planung und Ihrem Erfolg zu unterstützen ist heute mein Anliegen. Sei es bei der Planung Ihrer Selbständigkeit, der Unterstützung Ihrer Verkaufserfolge oder sogar bei der Überlegung, endlich Ihren Träumen zu folgen und etwas ganz Neues zu wagen. Ich stehe Ihnen gerne zu Seite, damit Ihr Leben erfolgreich wird.

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